Datum Autor Beitrag
28.12.2005 Kim Ein bisschen über Segeln in Afrika
Ich war im Oktober in Süd Afrika, um die WM der Hobie Cat 16 zu segeln. Es war eine verdammt schöne Zeit, die ich nicht so schnell wieder vergessen werde.



Ich kam dort an und kannte kaum jemanden. Trotzdem wurde ich gleich so behandelt, als ob wir uns alle schon viele Jahre kennen würden.

Nachdem wir nach den Quallis, die wir vom Strand aus verfolgen durften, auf starken Wind und hartes Segeln eingestellt waren, waren wir ziemlich enttäuscht als das erste Rennen wegen zu wenig Wind nicht gestartet werden konnte. Dann beim ersten Start war der Wind auch noch etwas dürftig, was man von den Wellen nicht gerade sagen konnte. Dieses Wetter kam uns allerdings sehr zu Gute, da wir nur knapp über dem Mindest-Gewicht waren. Aber es sollte nicht bei dem leichten Wind bleiben.

Am 4. Tag kam Sturm! Wir sind bei super Segelwind, aber wie immer bei hohen Wellen rausgefahren und bei ca. 90 km/h, ungefähr 6 km weit entfernt an Land gekommen. Es war das aufregendste Segeln, das ich je erlebt habe. Denn mitten zwischen den Delphinen zu segeln ist schon etwas Besonderes.

Aber nicht nur das Segeln war einmalig, sondern auch die Gemeinschaft und das Treffen der Segler aus den ganzen anderen Nationen. Ich bin sehr froh, die Chance bekommen zu haben so etwas mitzuerleben und denke, dass ich diese 2 Wochen nie vergessen werde.

Glg und einen guten Rutsch ins neue Jahr Kim

P.S.: Weitere Bilder sind in der Galerie zu finden!
04.07.2004 Maren Kaluza Der 1. Aal-Cup, 3./4. Juli 2004
Am Morgen des Samstags, 3. 7. 2004, wurden die Boote startklar gemacht. Im Regen, aber was macht das schon, Segeln ist eben nass. Vor dem ersten Start probierten mein Vater und ich noch den Spinaker aus und stellten fest, dass der Wind beinahe mein Lieblingswind war. Er war böig und manchmal gerade gut genug um den Korsar ins Gleiten zu bringen, manchmal aber bereitete dies aber auch sehr viel Mühe oder es war nicht möglich. In den Amwindkursen musste ich turnen, aber was mache ich lieber? Insgesamt waren es also spannende Voraussetzungen. Ein Hindernis war, dass wir nicht genügend Auftriebskörper an Bord hatten, um nach einer Kenterung nicht aufgeben zu müssen. Aber Kentern hatten wir sowieso nicht vor.

Beim Start war einiges los zwischen dem Motorboot und der Boje, die die Startlinie bildeten. Die erste Runde der ersten Wettfahrt war eine zum Eingewöhnen. So ganz klappte das mit dem Schiften des Spis nicht. Der weiße 505 mit Sabine und Thomas Kranich nur wenig vor uns, machte es uns vor. Und da ich dachte, so ein 505 müsste weiter vor uns sein und nicht nur ein bisschen, habe ich mir überlegt den 2. Platz machen zu wollen. In der zweiten Runde fuhren wir auf einmal auf dem Amwindkurs langsamer. Es gab keinerlei plausible Erklärung dafür. Es gab Wind, die Segel waren gefüllt und wir hatten kein Wasser an Bord, aber irgendwie überholten uns die 420ger. Es war, als hätten wir den Spinaker unter Wasser gehisst. Auch in der letzten Runde des ersten Laufes konnten wir unsere mysteriösen Zeitverluste nicht wieder aufholen und belegten einen schlechten Platz.

In den nächsten zwei Läufen hatten wir mehr Glück. Der Wind nahm zu und brachte den Korsar regelmäßiger ins Gleiten. Mit Hoffnung auf den dritten Platz verschwand ich nach einer Gulaschsuppe vom Verein abends im Bett.

Aber auch der vierte Lauf am Sonntag war einer mit Panne. Wir setzten den Spinaker, doch machte das Einholen danach Probleme. Der Spibaum mochte sich partout nicht vom Mast trennen. Schließlich sammelten wir den Spinaker ein ohne den Baum vom Mast zu lösen und ließen ihn herumbaumeln. Nach dem vierten Lauf liefen wir das Startboot an, wo sie uns eine Zwinge liehen, mit der mein Papa den verklemmten Beschlag löste.

Zwischen einigen Läufen fuhren wir immer einige längere Strecken gerade aus, in denen wir immer sehr schönen Wind hatten und gut ins Gleiten kamen. Leider blieb solcher Wind während der Läufe aus und erst nach der Regatta erkannte ich, dass dies keineswegs Schicksal oder Einbildung war, sondern der Ort. Etwas weiter südlich von uns, also Richtung Dahme, schien die Landabdeckung nicht so stark zu sein und der Wind war dort "naturböig" und nicht durch die Landabdeckung verdreht.

Die letzten zwei Läufe liefen glatt. Durch mehrere Winddrehungen in einigen Böen kamen wir manchmal auf dem Kreuzkurs mit zwei Wenden weniger aus als geplant, um die nächste Tonne zu runden; dadurch, dass der 505 vor uns ein Kentermanöver durchführte, waren wir plötzlich weiter vorne(und auch abgelenkt), …. Es gab vieles was die Regatta spannend gemacht hat. Vielleicht ist ja noch ein vierter Platz drin, dachte ich mir. Nach dem Anlegen wäre ich gern noch gesegelt, aber irgendwie wollte keiner mehr. Die meisten zogen sich schon um und die, die es nicht taten, hatten Dringenderes zu tun. Wann könnte ich endlich mal wieder segeln? Die Regatta war mir schon nach einer viertel Stunde viel zu lange her, denn die Segelbedingungen waren, wie ich am Anfang sagte, fast perfekt.

Nein, für den vierten reichte es auch nicht, wenn auch nur knapp nicht. Wir machten den fünften Platz. Aber wie dem auch sei, es war sicherlich nicht die letzte Regatta, die ich gesegelt bin. Und es war eine mit einigen Pannen. Und wer weiß, vielleicht mag ich ja gar keinen Aal?

15.09.2003 Uwe Detlefs Situationsbericht vom Strand, Anfang August 2003
Hallo Ihr Segler und Zuschauer am Rosenfelderstrand. Im Juli fand eine sehr bemerkenswerte Veranstaltung statt, die nicht nur die Initiatoren und Helfer, sondern auch die teilnehmenden Kinder und ihre Familien in ihren Bann schlug. Es handelt sich um den diesjährigen OPTI-KURS!
Dieser Kursus lief über 12 Tage. Von morgens um 10 Uhr bis 13 Uhr Praxis und von 15 Uhr bis ca. 16 Uhr Theorie.
Es wurden 8 Kinder an das Optisegeln herangeführt, was zur Folge hatte, dass auch die Geschwister, ob älter oder jünger, an den Übungen teilhatten. Als dann am Wochenende 26.7.03. die Regatta " 17 / 70+" stattfand, waren sage und schreibe 21 Kinder mit dabei. 21 Kinder! Unser Verein hat ca 60 erwachsene Mitglieder.
Welcher Verein stellt soviel für den Nachwuchs auf die Beine?
Als leider einziger Teilnehmer über 70 war ich begeistert von so viel Aktivität. Ich gratuliere den Initiatoren und sage im Namen Vieler, denen, die sich die Arbeit gemacht haben, Dank.
Euer Uwe.
... .. .....

Die zu veröffentlichenden Beiträge bitte anden Vorstand oder an den Webmaster senden!